Filme

Die Gesellschaft ist im Wandel. Lebensgewohnheiten, Lebensstile, Werte und Normen verändern sich, sind individualisiert und pluralisiert. Gegenseitiges Verständnis und gemeinschaftliches Zusammenleben müssen immer wieder neu ausgehandelt werden.

Soziokultur Schweiz setzt sich dafür ein, das Potenzial der Soziokulturellen Animation sichtbar(er) zu machen. Aus diesem Grund wurde 2019 das Projekt „Soziokulturelle Animation ist sichtbar“ lanciert. Daraus sind drei Kurzfilme entstanden, die die Förderung des Zusammenlebens aufgreifen. Im ersten Beitrag wird die Wohnbaugenossenschaft GEWOBA in Zug gezeigt, welche zur Förderung des Zusammenlebens in den bestehenden Häusern als auch in den Neubauten eine soziokulturelle Stelle eingerichtet hat. Die Soziokulturelle Animatorin organisiert beispielsweise Gefässe, wo sich die Mieter*innen treffen und austauschen können oder unterstützt sie bei der Planung und Durchführung von Anlässen. Im zweiten Beitrag baut eine Soziokulturelle Animatorin Strukturen für das generationenübergreiffende Zusammenleben in der Siedlung Steinhof in Burgdorf auf und setzt Partizipationsprozesse in Gang. Die Bewohner*innen finden in der Soziokulturellen Animatorin ein Gegenüber auf Augenhöhe, welche ihre Anliegen ernst nimmt und auch zwischen verschiedenen Anliegen vermittelt. Der dritte Beitrag begleitet Quartierbewohner*innen im Quartiertreffpunkt Wettstein in Basel, die mit Unterstützung von Soziokulturellen Animator*innen verschiedene Anlässe ins Leben gerufen haben. Die Soziokulturellen Animator*innen sind zudem Ansprechpersonen für die verschiedensten Anliegen aus der Bevölkerung.